Über das Welthaus

 Das Welthaus in der Bahnhofstr. 16 in Barnstorf

Das Haus in der Bahnhofstr. 16 war für Barnstorf seit seiner Eröffnung als Hotel Köhler um 1900 immer ein Stück „Tor zur Welt“.

Es beherbergte die „Fremden“, die in den Flecken kamen, um Handel zu treiben.

Am 03.04.1981 kaufte eine Handvoll junger – christlich motivierter und politisch engagierter – Menschen aus Münster das Haus mit dem Ziel, „einiges in Bewegung zu setzen“.

Viele Impulse kamen aus diesem Haus und es war und ist ein wichtiger Vernetzungspunkt.

Die Themen gingen vor der Friedensarbeit über die Anti-AKW-Bewegung, von der Flüchtlingsarbeit bis zu internationalen Solidaritäts- und Austauschprojekten, besonders mit afrikanischen Ländern.

Viele Initiativen finden hier Raum:
die Eine-Welt-Bildungsarbeit
die Flüchtlings- und Migrationsarbeit von PRO ASYL im Landkreis Diepholz
die selbstorganisierte Eltern-Kind-Arbeit
die (inter-)kulturelle Arbeit des Zirkus Barbarella

Seit den 90er Jahren nennt sich das Haus „Welthaus Barnstorf“. Das betont den globalen Aspekt und den Dialog mit Bewegern an der Basis in Süd und Nord, Ost und West, die eine gerechte und umweltverträgliche Welt anstreben.

Diese Arbeit ist ein Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Ort und Region.

Oscar Romero

Vorbild war seit Beginn der Bischof Oscar Romero in El Salvator.
Nach ihm nennen wir die Straße Oscar-Romero-Straße.
Er setzte sich für soziale Gerechtigkeit und politische Reformen ein.
Oscar Romero gilt als wichtiger Vertreter der Befreiungstheologie
Er wurde 1980 von den Militärs ermordet.
Er lebte weiter im unseren Herzen und denen der Menschen in Lateinamerika.